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Blush stick Blush Stick Signature - Ripe Hawthorn DIVAZ, produsul

Make-up der 1920er-Jahre: Party-Look mit Alltagsprodukten

Ein unverkennbares Make-up im Stil der 1920er-Jahre entsteht nicht dadurch, dass man ein gewöhnliches Abend-Make-up stärker aufträgt, sondern durch vier gezielte Entscheidungen, die zusammenpassen: ein matter, ebenmäßiger Teint, dünne Augenbrauen und dunkel betonte Augen, ein mit Lipliner geformter und mit Gloss veredelter Herzmund sowie kräftiges Rouge, das hoch auf den Wangen aufgetragen wird. Diese vier Elemente reichen aus, um auf einer Gatsby-Mottoparty sofort erkannt zu werden – auch ohne aufwendiges Filmset-Make-up.

  • Matte, ebenmäßige Base: Bereite die Haut wie eine neutrale Fläche vor, damit Augenbrauen, Augen und Mund die auffälligen Elemente bleiben.
  • Dünne Augenbrauen und dunkle Augen: Sie sind der Teil des Gesichts, der auch aus der Entfernung am deutlichsten zu erkennen ist, und daher wichtiger als ein aufwendiger Lidschatten.
  • Herzförmiger Mund: Die Form ist wichtiger als die Farbwahl und macht das Make-up auch auf einem Foto unverkennbar.
  • Hoch aufgetragenes Rouge: Mit den Fingern in kreisenden Bewegungen auftragen und nicht wie beim modernen Contouring in Richtung Schläfen verblenden.

Make-up der 1920er-Jahre kurz erklärt: matte Base und gezielte Akzente statt gewöhnlichem Abend-Make-up

In den 1920er-Jahren begannen Frauen, Foundation und Puder bewusst zu verwenden, um einen matten, ebenmäßigen Teint zu erzielen – eine deutliche Veränderung gegenüber dem bis dahin vorherrschenden Ideal natürlicher Haut (Quelle: 1920s in Western fashion, Wikipedia). Der Puder wurde mit einem weichen, runden Puderquast aufgetupft und oft in flachen Puderdosen mit integriertem Spiegel aufbewahrt (Quelle: 1920s Makeup History, Vintage Dancer).

Für eine Mottoparty geht es nicht darum, mehr Produkt aufzutragen als bei einem beliebigen Abend-Make-up, sondern darum, vier aufeinander abgestimmte Akzente zu setzen: die oben beschriebene matte Base, dünne Augenbrauen und dunkel betonte Augen, einen präzise gezeichneten Herzmund und kräftiges, hoch auf den Wangen platziertes Rouge. Der Stummfilm trug dazu bei, diesen Stil weit über die Haute Couture hinaus zu verbreiten: Die Schauspielerinnen der Zeit wurden zu gemeinsamen Vorbildern, und das Publikum ahmte ihr Make-up nach – wahrscheinlich das erste Mal, dass ein Beauty-Trend von mehr als nur einer einzigen Quelle ausging (Quelle: 1920s in Western fashion, Wikipedia). Deshalb ist der Look auch heute in einem thematisch passenden Rahmen sofort wiederzuerkennen.

Dünne Augenbrauen und dunkle Augen: So ist das Gesicht auch aus der Entfernung wiederzuerkennen

Die Augenbrauen der damaligen Zeit waren hauchdünn gezeichnet, mit einem leichten Bogen und einem dezenten Abwärtsschwung am inneren Ende. Dabei blieb die Braue über ihre gesamte Länge gleichmäßig breit (Quelle: 1920s Makeup History, Vintage Dancer). Schauspielerinnen wie Clara Bow machten diesen Stil populär; sie trug die Brauen mit dunklem Stift nachgezogen (Quelle: Flapper, Wikipedia). Für eine Party reicht es schon, die Brauen mit einem feinen Stift entlang ihrer natürlichen Form nachzuzeichnen und optisch schmaler wirken zu lassen, um die Hälfte des Looks zu erzielen – ohne die vorhandenen Härchen vollständig mit Concealer abdecken zu müssen.

Beim typischen Flapper-Augen-Make-up wurde die Wasserlinie mit dunklem Kohl betont, der oft leicht nach oben verblendet wurde, um einen dezenten Smokey-Effekt zu erzielen. Dazu kam ein Lidschatten, der auf die natürliche Augenfarbe abgestimmt war (Quelle: 1920s Makeup History, Vintage Dancer). Die französische Schauspielerin Polaire wird zu den Ersten gezählt, die ihre Augen stark mit Kohl betonten – ein Vorbild für den gewünschten dramatischen Effekt (Quelle: Flapper, Wikipedia). Auf einer Party, wo man einander häufiger aus ein paar Metern Entfernung als aus der Nähe betrachtet, ist eine markante Kohl-Linie am oberen Wimpernkranz wichtiger als ein aufwendiges Verblenden auf dem beweglichen Lid.

So gelingt der Smokey-Effekt, ohne zu viel Produkt aufzutragen

Trage dunklen Kohl entlang des oberen und unteren Wimpernkranzes auf und verblende anschließend nur die Kante mit einem kleinen Pinsel oder dem Finger. Ziehe die Farbe dabei leicht nach oben und nach außen zum Augenwinkel. Höre auf, sobald die Kante weich wirkt, die Linie aber noch sichtbar ist: Ziel ist ein Auge, das auch aus der Entfernung gut zu erkennen ist, und kein flächig verblendeter Lidschatten auf dem gesamten Lid. Das dauert länger und kann im Laufe des Abends verschmieren.

Herzförmige Lippen (Amorbogen): So zeichnest du sie mit Lipliner und veredelst sie anschließend mit Gloss

Das markanteste Merkmal des Make-ups der 1920er-Jahre war der sogenannte „Herzmund“ (cupid’s bow), manchmal auch „bee-stung“ genannt: eine Oberlippe mit stärker ausgeprägter Spitze in der Mitte und eine vollere, rundere Unterlippe, meist in mattem Rot geschminkt (Quelle: 1920s Makeup History, Vintage Dancer). Der Dreh-Lippenstift, der sich genau in dieser Zeit verbreitete, machte diese Art von Make-up einfacher aufzutragen und unterwegs aufzufrischen (Quelle: 1920s in Western fashion, Wikipedia).

Beginne mit dem Lipliner, die Form knapp innerhalb deiner natürlichen Lippenkontur nachzuzeichnen. Betone dabei die Spitze in der Mitte der Oberlippe, statt ihrer flachen Linie zu folgen. Fülle die Lippen anschließend mit Farbe aus und lass die Unterlippe etwas voller wirken als die Oberlippe. Ein Hauch Lipgloss über der Farbe verleiht dem Mund mehr Tiefe und Glanz – ein hilfreiches Detail bei künstlichem Partylicht oder auf Fotos, auf denen ein rein matter Lippenstift flach wirken kann.

Häufige Fehler beim Zeichnen des Amorbogens

Der häufigste Fehler ist, den Amorbogen zu breit oder über den gesamten Mund symmetrisch zu zeichnen. Das schwächt den Effekt, statt ihn zu betonen, denn der Stil der damaligen Zeit setzte gerade auf den Kontrast zwischen einer spitzen Oberlippe und einer vollen Unterlippe. Ein weiterer häufiger Fehler ist, es bei der vollen Lippenfarbe zu belassen und den abschließenden Gloss-Schritt auszulassen: Ohne diesen Glanz verliert der Mund die Tiefe, durch die er auf einem Gruppenfoto wiederzuerkennen ist.

Hoch auf den Wangen aufgetragenes Rouge mit einem Stick für die Handtasche

Das Rouge wurde mit den Fingern in kreisenden Bewegungen hoch auf dem Wangenknochen aufgetragen. So entstand ein stärker geröteter Wangen-Effekt als bei modernem Rouge, das in Richtung Schläfen verblendet wird (Quelle: 1920s Makeup History, Vintage Dancer). Der verwendete Farbton änderte sich im Laufe des Jahrzehnts: von Orangerot über Himbeerrot bis hin zu Rosarot (dieselbe Quelle). Das ist eine hilfreiche Stilreferenz für die Wahl eines kräftigen, warmen Farbtons statt eines zu blassen Rosas, aber keine Vorgabe für den exakten Farbton eines heutigen Produkts.

Ein Creme-Blush-Stick eignet sich gut für diese Technik: Er wird direkt auf die Haut aufgetragen und lässt sich innerhalb weniger Sekunden mit der Fingerkuppe verblenden – mit derselben oben beschriebenen kreisenden Bewegung. Außerdem ist er praktisch, um das Rouge während der Party schnell aufzufrischen, ohne Pinsel oder einen großen Spiegel mitnehmen zu müssen.

Blush Stick Signature - Ripe Hawthorn von DIVAZ, der Creme-Blush-Stick für hoch aufgetragenes Rouge im Stil der 1920er-Jahre
Der Creme-Blush-Stick lässt sich innerhalb weniger Sekunden auftragen und mit der Fingerkuppe verblenden.

Nägel und kleine Details runden das Kostüm ab

Ein glänzendes, sattes Rot auf den Nägeln greift die Farbintensität der Lippen auf und passt zur Ästhetik des Abends, ohne dass aufwendige Nailart nötig ist. Die übrigen Details wie Haare und Accessoires hältst du am besten schlicht, damit das Gesicht der Blickfang des Kostüms bleibt: Dort kommt die Arbeit an Augenbrauen, Augen und Mund zur Geltung.

So bleibt das Make-up für die Fotos des Abends frisch

Künstliches Licht und Blitz lassen eine sehr matte Base oft flach wirken und Lippenfarbe auf Fotos verblassen. Deshalb solltest du Rouge und Gloss griffbereit haben, um sie vor Gruppenfotos schnell aufzufrischen. Nach ein paar Stunden Party und Tanzen verrutscht der Kohl um die Augen herum oft in die Lidfalte. Mit einem kleinen Touch-up, bei dem du nur die verschmierte Stelle mit dem Stift nachziehst, bleibt die Linie bis zum Ende des Abends gut sichtbar, ohne dass du das gesamte Augen-Make-up neu machen musst.

Mit diesen vier Akzenten – matte Base, dünne Augenbrauen und dunkel betonte Augen, Herzmund und hoch aufgetragenes Rouge – bleibt das Make-up der 1920er-Jahre den ganzen Abend über unverkennbar. Mit ein paar vielseitigen Produkten lässt es sich unkompliziert schminken und auffrischen: mit dem Blush-Stick für die Wangen, dem Lipliner für den Amorbogen und dem Lipgloss für den abschließenden Glanz auf den Lippen. Wenn du noch weitere Ideen für ein Jahrzehnt-Motto-Make-up vergleichst, wirf auch einen Blick auf das Make-up der 1990er-Jahre, das Make-up der 1970er-Jahre oder das Make-up der 2000er-Jahre. Oder stöbere im Blog durch alle Make-up-Guides für besondere Anlässe.

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